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Südtirols Katholische Jugend
Freitag, 06 März 2015 14:46

Kreuzweg der SKJ in Olang

„An den Kreuzungen unseres Lebens“

Am Sonntag, 1. März fand der schon zur Tradition gewordene Kreuzweg der SKJ Olang statt. Heuer führte er von der Kirche Mitterolang zur Pfarrkirche Niederolang und stand unter dem Thema „An den Kreuzungen unseres Lebens.“

In 7 Stationen gingen die Jugendlichen auf den Kreuzweg Jesu ein und brachten diesen in Verbindung mit unserem heutigen Leben.

In der Kirche von Mitterolang ging es um Pilatus, der seine Hände bei der Verurteilung von Jesus in Unschuld wäscht. Auch wir schauen in unserem Umfeld oft weg, wenn Menschen ausgegrenzt oder verspottet werden. Um das auch symbolisch darzustellen, wurden die Teilnehmer aufgefordert, beim Verlassen der Kirche die Hände in dem dafür vorbereiteten Wasser zu waschen.

Bei der zweiten Station ging es darum, dass Jesus zum ersten Mal fällt, er geht in die Knie. Auch wir gehen in unserem Leben immer mal wieder in die Knie, wenn es Situationen gibt, in denen wir nicht mehr weiter können. Hier wurden die Teilnehmer dazu aufgefordert, vor dem Kreuz eine Kniebeuge zu machen und an Situationen zu denken, in denen wir selber in die Knie gegangen sind.

Auch bei der dritten Station ging es um das Thema fallen. Jesus fällt nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal. Hier ging es um das Thema aufgeben, das sicherlich auch wir aus unserem Leben kennen. In der Besinnung wurden alle aufgefordert, zu spüren wie es ist, wenn man mit beiden Beinen auf dem Boden stehen kann und einen festen Standpunkt hat.

Bei der vierten Station wurde daran gedacht, wie Jesus an das Kreuz genagelt wird. Auch wir Menschen nageln immer wieder Menschen fest, wir haben eine fixe Meinung von ihnen und stempeln sie ab. Hier standen ein Brett und Reißnägel bereit und alle Teilnehmer konnten einen dieser Reißnägel in das Brett drücken und dabei an Situationen denken, in denen wir festgenagelt werden oder festnageln.

Von Gott verlassen war das Thema bei der 5. Station. Als Jesus am Kreuz hängt, macht er den berühmten Aufschrei: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Auch wir fühlen uns manchmal von Gott und von den Menschen verlassen. In einer kurzen Stille sollten alle Teilnehmer darüber nachdenken.

Die 6. Station fand vor der Pfarrkirche in Niederolang statt. Hier bekamen alle Teilnehmer eine brennende Kerze und dann wurde daran gedacht, dass Jesus nach seinem Tod in das Grab gelegt wird. Jesus ist gestorben, und auch wir tätigen diesen Ausspruch immer mal wieder bei Menschen, die uns enttäuscht oder verletzt haben. Als sichtbares Zeichen dafür wurden alle Kerzen wieder ausgelöscht und dann gingen alle in die dunkle Kirche.

Bei der 7. Station ging es um das Thema Hoffnung. Der Ausspruch des römischen Hauptmannes „Wahrlich dieser Mensch war Gottes Sohn“ stand hier im Vordergrund. Hier wurde in den Texten auf die Liebe dieses Jesus zu uns Menschen eingegangen und als sichtbares Zeichen dieser Liebe zündeten alle ihre Kerzen wieder an. Der Kreuzweg endete mit dem Segen von Pfarrer Michael Bachmann. Auch Pfarrer Philipp Peintner war beim Kreuzweg mit dabei, wofür an beide ein großes Danke geht. Ebenfalls bedanken möchte sich der Veranstalter SKJ Olang bei Miriam, welche die Stationen musikalisch mitgestaltet hat und bei allen, die sich die Zeit genommen haben, bei diesem Kreuzweg mit dabei zu sein.