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Südtirols Katholische Jugend
Montag, 09 Januar 2017 13:58

Europäisches Taizé-Jugendtreffen in Riga

Endlich war es soweit! Am Montag, 26. Dezember um 14 Uhr starteten wir mit dem Bus von Bozen in Richtung Riga, Lettland, um dort am Europäischen Taizé-Jugendtreffen zu Silvester teilzunehmen.

Wir, das sind 44 Südtiroler Jugendliche zwischen 16 und 29 Jahren. Nach einem Abschiedsgebet in Sterzing, einem Zwischenstopp in der polnischen Hauptstadt Warschau und einem kurzen Taizé-Gebet bei den Salvatorianerinnen, kamen wir am Mittwochmorgen, den 28. Dezember zwar müde, aber voll freudiger Erwartungen in Riga an. Die Stadt an der Ostsee begrüßte uns mit Wind, Kälte und Schnee. Schon gleich nach unserer Ankunft wurden wir auf verschiedene Pfarreien aufgeteilt, kamen aber alle bei Gastfamilien unter. Diese ließen uns an ihrer Lebensweise teilnehmen und verwöhnten uns sehr.

Buntes Rahmenprogramm
Im Laufe des mehrtägigen Treffens gab es ein vielseitiges Programmangebot. Jeden Tag gab es ein Morgengebet in der Gastpfarrei mit anschließenden Gesprächsrunden. Alle Nationen wurden bunt durcheinandergemischt und kamen ins Gespräch über Gott und die Welt. Immer mittags und abends fand in den Messehallen Kipsala und „Arena Riga“ sowie in großen Kirchen ein Taizé-Gebet mit den Frères von Taizé statt. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Die einen besichtigten die Stadt, andere fuhren ans Meer oder besuchten Workshops. Ich besuchte den Workshop „Lettland – seine traditionelle Musik und Tänze sowie das traditionelle Instrument Kokle“.

Silvester mit Tiefgang
Am 31. Dezember kamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer samt Gastfamilien um 23 Uhr in der jeweiligen Gastpfarrei zum Friedensgebet zusammen. Man spürte die Verbundenheit durch unseren christlichen Glauben. Ein gewaltiges Feuerwerk begrüßte das neue Jahr 2017. Beim anschließenden „Fest der Nationen“ trug jedes Land etwas zur Unterhaltung bei. Den Ideen waren keine Grenzen gesetzt. Am Neujahrstag luden die Gastfamilien uns zum Mittagessen ein. Bei mir gab es eine traditionelle Gemüsesuppe mit Fleisch, dann ein Nudelgericht mit Gemüßesoße und als Nachspeise einen Schokokuchen. Echt lecker! Gut gestärkt starteten wir am Nachmittag wieder in Richtung Südtirol. Auf dem Heimweg schauten wir uns noch die schöne Stadt Dresden an. Müde, aber glücklich und mit vielen Erfahrungen reicher, kamen wir am Dienstagmorgen, 3. Jänner zu Hause an.

Ich freue mich schon auf das nächste Europäische Taizé-Jugendtreffen. Es wird in Basel in der Schweiz stattfinden.

Kassian Andergassen